60 Jahre Tambourenverein Lüchingen 10.-11. September 2011
Geschrieben von: admin
Mittwoch, 14. September 2011 um 19:17
Neuer Farbtupfer im Dorfbild                                            weitere Fotos
Zum sechzigsten Geburtstag schenkte sich der Tambourenverein Lüchingen ein neues Vereinsbanner. Er feierte sein Jubiläum mit einer grossartigen Tambourenschau und mit der Organisation der 34. Ostschweizer Jungtambouren-Wettspielen. Ein gelungenes Fest! Lüchingen. Wer am Samstag oder Sonntag durch Lüchingen spazierte, der konnte bald hören: In Lüchingen geht die Post ab! den ganzen Tag hörte man sie trommeln, die Jungtambouren aus Zürich und Graubünden, aus dem Fürstenland und dem Glarnerland. Eingeladen hatte die Ostschweizer Jungtambouren der Tambourenverein Lüchingen, der dieses Jahr seinen 60. Geburtstag feiert. Die Organisation der Wettspiele dür die Jungtambouren war ein Geschenk des Tambourenvereins an den Nachwuchs und ein Beitrag zu dessen Förderung. Und das kommt an, wie man an den vielen Jury-Plätzen unschwer feststellen konnte. Die Jugend war voll dabei und zeigte sich begeistert und engagiert. Auch wenn man da und dort das Herzklopfen spürte und die Aufregung. Was zu Hause noch so gut lief, hat der eine oder andere vor der gestrengen Jury plötzlich vergessen. Aber was tut es: Der kleine Tambour fängt seinen Vortrag eben einfach noch einmal an. Mitmachen zählt mehr als Gewinnen.
Quer durch die Geschichte
Moderiert von Ehrenpräsident Roman Langenegger begann die eigentliche Tambourenunterhaltung mit dem Einzug der aktiven Tambouren und Claironisten. Ein stolzer Zug ehemaliger Mitglieder und sogar noch vier Gründungsmitglieder begleitete sie. Unter Leitung von zwei ehemaligen und dem aktiven Dirigenten Paul Untersee, Marcel Lenherr und Thomas Untersander präsentierten die Tambouren und Claironisten einen musikalischen Querschnitt durch die Geschichte des Vereins. Und zu allem wusste Roman Langenegger Interessantes, Denkwürdiges oder Humorvolles aus den vergangene 60 Jahren zu erzählen.
Fahnenweihe
Dann brachten die Fahnenpaten Regina Mattle-Kluser und Albert Steiger angeführt von gfürchigen Riettüüfeltriibern und zu einer imposanten Feuershow der Tambouren die neue Fahne auf die Bühne. Sie entrollten das von Josef und Barbara Untersee entworfene Bild Wiederum in den Altstätter Farben, wiederum mit Trommel, und Burg, aber neu auch mit einem abstrakt symbolisch abgebildeten Clairon in Rot präsentiert sich das neue Vereinsbanner, das von Pastoralassisten Klaus Heither mit feierlichen Worten eingesegnet wurde. Mit spektakulären Rhythmen auf Abfall, leeren Fässern, Plastik, Blech und schlossen die Tambouren ihre grossartige Schau: «Slap Barrels» und der «Röhren-Samba» begeisterten das Publikum im grossen Zelt restlos. Doch das Fest war damit noch lange nicht zu Ende: Das Almfetzer spielte anschliessend zum Tanze auf und die legendäre Tambouren-Bar nahm ebenfalls ihren Betrieb auf. Lüchingen erlebte einmal mehr den Tambouren sei Dank eine rauschende Festnacht. Am Sonntagmorgen nahmen die Jungtambouren-Festspiele ihren Fortgang mit den Sektionswettspielen, die in der Kategorie 1 und 2 ausgetragen wurden. Die beiden Jungtambourenvereine, die Lüchinger Tambouren und die Jungtambouren der Musikgesellschaft Kriessern konnten keine Spitzenplätze erobern. Die Jungtambouren Kriessern wurden gar nicht rangiert, da sie nur mit vier Tambouren zu den Sektionsspielen antreten konnten. Die Lüchinger belegten in der Kategorie 1 unter 9 Vereinen den 7. Platz. Aber auch hier gilt: Mitmachen kommt vor siegen.
60 Jahre Tambourenverein Lüchingen Freitag 09.September 2011
Geschrieben von: admin
Mittwoch, 14. September 2011 um 19:12
Gelungener Auftakt zum Fest
Gestern Abend lud der Tambourenverein Lüchingen zum stimmungsvollen Oberkrainer-Konzert ein. Das «Salzburg Quintett» setzte als Startschuss zum Jubiläum gleich einen ersten Höhepunkt. Lüchingen. Mit einem Konzert, das «Oberkrainermusik vom Feinsten» versprach, startete der Tambourenverein Lüchingen in sein Jubiläumswochenende. Und die fünf virtuosen Musiker, bekannt von verschiedenen volkstümlichen Fernsehsendungen, vermochten denn auch das Publikum mit einem abwechslungsreichen Melodienstrauss zu begeistern. Trompeter, Posaunist und Sänger Sigi Posch, Christian Ottino, Akkordeon, Keyboard und Schlagzeug, Christian Tschaussnig, Gitarre, Saxophon und Gesang, Hubert Steifl, ein musikalischer Allrounder, virtuos auf fast allen Instrumenten, und Gerhard Stranger, Trompete, Gitarre, Gesang und Schlagzeug präsentierten nicht nur Oberkrainer Musik sondern eine bunte Vielfalt von volkstümlichen Hits und Schlagern, von Walzer- und Polkamelodien. Mit Liedern wie «Mein Herz schlagt für d' Musi», «Schenk mir die Liebe» oder «Mein Mädel aus Krain», mit Textzeilen von Sonnenuntergang und Glocken im Tal gewannen sie die Zuhörer, die mitträumten, begeistert mitklatschten und mitschunkelten.